Nach einer weiteren langen Pause hier nun mal wieder ein Lebenszeichen von mir...
Im vergangene Jahr hat sich bei mir viel getan und es hat sich einiges geändert.
Eine heutige Einweisung in ein solinger Krankenhaus hat mal wieder deutlich gezeigt, dass wir im Gesundheitswesen längst eine zwei Klassen Gesellschaft haben.
Da schlägt man morgens die örtliche Tageszeitung auf und liest einen Bericht bei dem sich mir im ersten Moment die Haare sträuben. Nach dem zweiten oder dritten Mal Lesen merkt man allerdings, dass es sich bei dem Artikel nicht unbedingt um eine vollständig recherchierte "Geschichte" handelt, sondern eher um die Verwendung eines aktuellen Anlasses, um alt bekannte Probleme neu ins Licht zurücken (gemeint ist hier das "leidige Thema" Leitstellenfusion der Feuerwehren Wuppertal und Solingen).
In Ludwigshafen brennt es und ein Feuerwehrmann wird zusammengeschlagen und bei einem Brand gestern Abend bei uns sagt eine Polizistin
Wer glaubt, Anschnallen wäre nur etwas für Angsthasen, den lehrt eine Zeitstudie über die letzte Sekunde bei einem Frontalaufprall mit 80 km/h das Fürchten:
Jeder kennt solche Tage, Tage an denen man einfach besser im Bett geblieben wär. Es sind genau solche Tage, die uns das Leben unnötig schwer machen.
Ich rede von Tagen, an denen einfach nichts klappen will, Tage die total unbefriedigend sind.
Vor Kurzem durfte ich genau so einen Tag erleben. Es war ein eher ruhiger und gemütlicher Dienst aber die letze Fahrt sollte mich am grübeln halten.
Ehrenamtliche Tätigkeit ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar.
Traurig nur, dass in manchen Organisationen das ehrenamtliche Engagement verschlissen wird.
Um das Ehrenamt in seiner jetzigen Form (oder besser in seiner früheren Form) aufrecht zu erhalten, bedarf es einer Menge Arbeit und Motivation. Es reicht nicht aus nach neuen Ehrenamtlichen zu suchen, sondern es muss auch was für die Menschen getan werden, die schon Ehrenamtliche sind.