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Montag, 12. November 2007

Ein Satz voller Widersprüche

Das deutsche Steuerrecht ist mit das umfangreichste auf der Welt, aber selten gibt es auch so viele Wiedersprüche oder skurrile Rechtsauffassungen auf einem Rechtsgebiet wie in unserem. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Diskussion um die Senkung des Umsatzsteuersatzes bei Medikamenten und / oder die Abschaffung des ermäßigten Steuersatzes.
 

Hier ein Auszug aus einer Tageszeitung:

200 Seiten lang ist der Bericht des Bundesfinanzministeriums, den die Mitglieder des Finanzausschusses im Bundestag in der vergangenen Woche erhalten haben. Die Beamten gehen darin detailliert auf die Frage ein, welcher Mehrwertsteuersatz für welches Produkt gilt – der reguläre Tarif von 19 Prozent oder der ermäßigte Satz, der immer noch bei sieben Prozent liegt.

Detailkenntnis ist auch notwendig. Eigentlich sollen von der Reduzierung nur notwendige und lebenswichtige Güter des täglichen Bedarfs erfasst werden. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Insgesamt gilt der ermäßigte Satz für 54 Produktgruppen. Und für jede der Produktgruppen existieren inzwischen zahlreiche Ausnahmen.

Das fängt schon beim Wasser an. Auf Leitungswasser werden sieben Prozent fällig, für Mineralwasser gilt der volle Satz. Die Begründung? Der „Grundbedarf an Flüssigkeit kann mit dem ermäßigt besteuerten Leitungswasser, Milch und bestimmten Milchmischgetränken gedeckt werden“, wissen die Beamten.

Richtig kompliziert wird es, wenn es um Tiere geht. Das eigentlich auf sieben Prozent reduzierte Pferd ist steuerrechtlich nicht gleich Pferd. Während für „Hengste, Wallache, Stuten, Fohlen“ grundsätzlich der ermäßigte Steuersatz gelte, sei auf „Przewalski-Pferde, Tarpane (Mongolei) sowie Zebras und Zebroide“ der volle Satz anzuwenden, heißt es in einer Übersicht der Finanzbehörden. Und „Kreuzungen zwischen Eselhengst und Pferdestute (Maultier) sowie zwischen Pferdehengst und Eselstute (Maulesel)“ werden steuerlich gefördert, der einfache Esel hingegen nicht – zumindest solange er lebt. Geschlachtet kommt auch er in den Genuss einer steuerlichen Begünstigung. So geht es seitenweise weiter: Tomatenmark gibt’s zum ermäßigten Satz, bei Ketchup schlägt der Staat voll zu. Für Hummer und Langusten ist die volle Steuer fällig, auf Krabben und Garnelen gibt’s Rabatt.

Doch auch im Finanzministerium wächst jetzt offenbar die Einsicht, dass die Unterscheidungen teilweise fernab der Realität sind. In dem Bericht an die Abgeordneten heißt es, dass „die Regelungen dem Bürger gegenüber teilweise nicht mehr vermittelbar“ seien. Aus Sicht des Ministeriums ist eine Ermäßigung der Mehrwertsteuer auch „kein geeignetes Mittel, Preissenkungen und damit eine Entlastung der Verbraucher“ herbeizuführen.

Allerdings geht es immerhin um eine Summe von 20 Milliarden Euro. Dieses Geld würde der Staat zusätzlich einnehmen, sollte der reduzierte Satz ganz fallen. Und gerade in der vergangenen Woche demonstrierte die Koalition, dass sie auch weiterhin auf diesem Weg steuerliche Wohltaten verteilen will. Auf Betreiben der CSU wurde beschlossen, den Betreibern von Bergbahnen und Skiliften einen Teil der Mehrwertsteuer zu erlassen.

Erst kürzlich drängten auch Apotheker, Krankenkassen und Pharmahersteller darauf, bei Medikamenten einen reduzierten Satz einzuführen. Dadurch könne das Gesundheitssystem um 2,5 Milliarden Euro pro Jahr entlastet werden. Eine Änderung sei auch im internationalen Vergleich längst überfällig, heißt es in der „Düsseldorfer Erklärung“ von 15 Verbänden und Organisationen. In den meisten EU-Staaten würden Arzneimittel gar nicht oder deutlich geringer besteuert als hierzulande. Auch der Sozialverband VdK machte im Sommer Druck. Er sammelte 1,3 Millionen Unterschriften für die schrittweise Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel. VdK-Präsident Walter Hirrlinger übergab die Listen im Kanzleramt – als „klares Signal an die Politik, endlich zu handeln“.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 12.11.2007)

Montag, 05. November 2007

Urlaub in der Pfalz

In der Pfalz ticken die Uhren anders...

Nicht nur die Art der Menschen zu leben sondern auch die Art zu essen und zu trinken sind mit der hiesigen nicht zu vergleichen...

Alles in allem war es ein schöner Aufenthalt, mit viel Landschaft und Kultur, z.B. der Besuch des Hambacher Schlosses.

Nun ja, ich denke nächstes Jahr werde ich wieder in die Pfalz kommen, vorausgesetzt mein Besuch ist erwünscht... (die die gemeint sind wissen jetzt glaube ich bescheid...)

Hier noch was zum nachdenken...

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Ein kleiner Bums... die Zweite

Da kommt man nichts ahnend aus der Kanzlei und was sieht man... eine Beule im frisch reparierten Auto... genau an der gleichen Stelle... Fahrerflucht...

Wenn man schon nicht aus- oder einparken kann, dann sollte man sich einfach eine riesige Parklücke nehmen und nicht einfach die nächste Beste und wenn man sich das nicht eingestehen kann, dann sollte man wenigstens genug Rückgrat haben und einen herbeigeführten Schaden an der richtigen Stelle zu melden...

Da dies natürlich nicht geschehen ist, bleibe ich auf dem Schaden von ca. € 1.500,- selber sitzen...

Sonntag, 28. Oktober 2007

Die Stunde der Wahrheit III

Nach langem und gespanntem warten auf die Ergebnisse der letzten vier Klausuren steht nun fest, das ich zur mündlichen Prüfung am 17.11.2007 zugelassen bin...

Hier die Ergebnisse in der Übersicht (bei der Steuerschule Dr. Endriss):

  • Jahresabschluss / Jahresabschlussanalyse 65 Punkte - ausreichend
  • Steuerrecht                        71 Punkte - befriedigend
  • Kosten- und Leistungsrechnung         67 Punkte - befriedigend
  • Finanzwirtschaft und Planungsrechnung   55 Punkte - ausreichend
  • VWL/BWL                        77 Punkte - befriedigend
  • Recht                            70 Punkte - befriedigend
  • EDV                             86 Punkte - gut

Die Ergebnisse der IHK lassen noch voraussichtlich bis Ende November auf sich warten.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Ein kleiner Bums...

Man denkt an nichts böses und plötzlich macht es “bums” und es ist passiert...

Mit einer kurzen Unaufmerksamkeit fabriziert man in ein paar Sekunden einen Schaden von knapp
2.500,- Euro.

So ist es passiert...

und das ist das Ergebnis... KLICK

Montag, 03. September 2007

Eine Woche abseits der Zivilisation

Ich hätte nie gedacht, das es mich mal in ein 5736 Seelenstädchen verschlagen würde, aber zum lernen war es fast ideal.

Die Rede ist von Bad Marienberg, einem kleinen Kurort im Westerwald.

Hier fand in der 31. Kalenderwoche der Intensivlehrgang für die Bilanzbuchhalterprüfung statt. Die Anreise war Sonntagnachmittag. Nach dem wir unsere Taschen und Gesetze in die Zimmer im Gästehaus des Europahauses geräumt hatten erkundeten wir erst mal die Gegend.

Nach dem wir dann ein Café gefunden haben ging es zurück auf die Zimmer um sich ein bisschen auszuruhen. Zum Abendessen sind wir dann in ein nahe gelegenes italienisches Restaurant gegangen. Hier konnte man gut verfolgen, wie sehr doch die Einwohner von Bad M. die Ruhe weg haben… wir mussten über ein Stunde auf unser Essen warten, auch die Freundlichkeit des Personals ließ an manchen Punkten stark zu wünschen übrig.

Die Nächsten Tage verliefen in etwa so…

Aufstehen: 6.00 Uhr
Frühstück: 7.00 Uhr
Unterricht: 8.15 Uhr bis 13.10 Uhr
Mittagspause: 13.10 Uhr bis 14.30 Uhr
Unterricht: 14.30 Uhr bis 18.10 Uhr
Abendessen: 19.00 Uhr

Am Mittwochabend wurde ich allerdings aus dem gewohnten Alltag herausgerissen. Nach der Schule sind wir wie gewohnt zu Fuß zum Europahaus marschiert, als plötzlich “sie“ vor mir stand… ich war total hin und her gerissen und sichtlich überrascht… Meine Freundin stand vor mir… Sie hatte sich zu einem Zweitagesausflug in den Westerwald entschieden… Ich habe ja mit vielem gerechnet, aber damit nicht… die Überraschung ist ihr gelungen…

Am Freitagabend war dann ein bunter Abend mit jeder Menge Kölsch (Die Steuerfachschule hat den Hauptsitz in Köln) und einer netten Verlosung… Auch ich habe was gewonnen und zwar einen „Eierschalensollbruchstellenerzeuger“…

Nach dem Mittagessen am Samstag war es dann Zeit für die Heimreise… endlich…

Alles in allem hat sich der Lehrgang gelohnt, auch wenn es eine Woche weit ab der Zivilisation war… Als kleiner Anhaltspunkt… der nächste McDonald war ca. 25km entfernt…

Freitag, 20. Juli 2007

Liebe, Frust und ein paar Straftaten

Manchmal bringt die Liebe einen Menschen dazu, Sachen zu machen die nicht im Sinne des Erfinders sind.

So geschehen in der Nacht vom 17.07. auf den 18.07.2007.

Abends (oder für manche Leute auch nachts) klingelte das Handy. Nach dem Abheben meldet sich eine weibliche Stimme die fragte warum ich denn noch wach sei, dann folgte Rauschen und das Gespräch war beendet.

Um dann endlich den wohl verdienten Schlaf zu finden habe ich das Handy stumm geschaltet und auf die Fensterbank gelegt. Es war allerdings nicht zu übersehen, dass die Anruferinnen es noch zig Mal versucht haben, da das Handy auffällig hell und oft leuchtete.

Nach dem wir dann endlich wieder eingeschlafen sind, klingelte es um kurz vor eins an der Haustüre Sturm… Draußen war aber nichts mehr zu sehen, außer das drei Autos weggefahren sind (kann auch Zufall gewesen sein).

Morgens nach dem ich dann das Haus verlassen habe, saß die Anruferin mit einer Freundin vor der Haus im Auto und warteten schon auf mich. Nach einem 15 Minuten langen Gespräch wurde ich dann noch mit einer Deo-Flasche attackiert und dann sind die zwei abgezogen.

Nun, die Nacht war recht kurz und mit wenig Schlaf verbunden, der Anzug war fällig für die Reinigung und meine Allergie gegen Parfum/Duftstoffe habe ich mit etlichen Allergietabletten relativ gut im Griff gehabt.

Für die beiden Personen war es anscheinend eine Genugtuung oder, wie eine der beiden Personen so schön gesagt hat, „süße Rache“, für andere sind das handfeste Straftaten. Man denke da an die Paragraphen

§ 223 StGB – Körperverletzung – Strafe: Geldstrafe oder bis zu fünf Jahre Freiheitsentzug,
§ 238 StGB – Nachstellung – Strafe: Geldstrafe oder bis zu drei Jahre Freiheitsentzug,
§ 303 StGB – Sachbeschädigung – Strafe: Geldstrafe oder bis zwei Jahre Freiheitsentzug,
§ 117 OWiG – Unzulässiger Lärm – Strafe: Geldbuße bis zu 5.000€.

Über die Option einer Anzeige und den vorläufigen Rechtsschutz in Form einer einstweiligen Verfügung habe ich nach diesem Vorfall ausgiebig nachgedacht, aber wie heißt es doch so schön…

Liebe den den du liebst, hasse den den du hasst, aber hasse niemals den den du einst geliebt hast.

Mal schaun was die Zeit so mit sich bringt… Ein weiters mal werde ich nicht so einfach hinnehmen…

Freitag, 26. Mai 2007

Spaß ohne Grenzen

Manche Leute machen sich einen tierischen Spaß daraus, anderen Leuten Streiche zu spielen oder sie zu veräppeln. Es ist ja auch lustig, den Deckel vom Salzstreuer locker zu machen, Senf an die Haustürklinke zu schmieren oder einfach nur wen aufs Glatteis zu führen, aber es gibt Grenzen.

Diese Grenze hat vor nicht all zu langer Zeit jemand überschritten der oder die Mitmenschen, welche besonders lustig sein wollten, haben auf drei bei einander liegenden Straßen die Autos mit Speiseöl, Milchreis und Tomatenmark „verziert“. Aber anscheinend haben diese Mitmenschen nicht weiter gedacht wie „Wenn die die Scheibenwischer an machen, dann ist alles verschmiert“.

Leider ist es nicht ganz so einfach. Speiseöl hat die ganz tolle Eigenschaft in jede noch so kleine Ritze zu laufen, sei es unter den Türgriff, durch die Dichtung der Fenster in die Türe oder aber in die Lüftung. Es lässt sich im Übrigen auch so gut wie gar nicht vom Lack entfernen, weder mit Autowaschmittel, noch mit Prilwasser oder Politur.

Das Ende vom Spaß ist ein Schaden von ca. 250,- bis ca. 1.000,-, den im günstigsten Fall die Versicherung zahlt.

Sonntag, 22. April 2007

Erstens kommt es anders...

... zweitens als man denkt.

Wenn man von einem Menschen total fasziniert ist und man über Tage hinweg Stunde um Stunde mit diesem Menschen über so ziemlich alles erdenkliche redet, dann überkommt einen schnell das Gefühl, das man etwas für diese Person empfindet.

Doch was, wenn man in diesen Gesprächen Sachen erfährt, die man so eigentlich gar nicht hätte erfahren wollen, wenn man vom Verhalten dieser Person im nachhinein (negativ) überrascht ist?

Es wird einem schnell klar, das das empfundene nicht das ist für das man es gehalten hat. Das die ganze Schlaflosigkeit, die Gedanken und die Grübeleien total umsonst waren...

Im ersten Moment ist man ziemlich überrascht und am Boden zerstört, doch mit einem Schlag sind alle Fragen restlos beantwortet und man kann wieder mit voller Konzentration durch das Leben gehen und die Nächte sind auch wesentlich länger...

Samstag, 21. April 2007

Die Stunde der Wahrheit II

Nach langem und gespanntem warten auf die Ergebnisse der ersten drei Klausuren ist nun die Spannung für das Erste raus...

Die ersten drei Klausuren (bei der Steuerschule Dr. Endriss) sind bestanden!

  • VWL/BWL 77 Punkte - befriedigend
  • Recht    70 Punkte - befriedigend
  • EDV     86 Punkte - gut

Die nächste Hürde sind nun die Klausuren in den Fächern Buchführung, Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse.

Freitag, 13. April 2007

Et kütt wie et kütt…

…würde der Rheinländer sagen.

Doch leider ist es nicht immer ganz so einfach… Wenn einen so fragen beschäftigen, wie „hat es überhaupt Sinn?“, „beruht es auf Gegenseitigkeit?“, „könnte es funktionieren?“ oder „ist es das wert?“, dann ist es nicht mehr so einfach wie der Rheinländer es sehen würde.

Es ist halt Frühling, und das merke ich gerade. Leider? Hmm, hier gibt es zwei Seiten der Medaille. Die eine Seite lässt mich nachts nicht schlafen, hält mich tagsüber von der Konzentration ab und macht mir ein schlechtes Gewissen, die andere ist das Gefühl der Nähe, das Lachen und der Spass den man hat.

Man(n) (oder auch Frau) könnte natürlich sagen, es wäre falsch, aber was genau ist denn falsch und was ist richtig? Wie soll man sich (richtig) verhalten? Offen darüber reden? Abblocken? Chancen verspielen?

Man merkt schon, Fragen über Fragen und keine davon kann mir irgendwer beantworten, oder doch? Wenn ja, dann möge er oder sie sich bitte melden…

Samstag, 17. März 2007

Rechtsprechung mal anders

Man soll gar nicht glauben was es so für Gesetze und Urteile gibt. Hier eine kleine Kostprobe:

  • § 26 Landesreisekostengesetz NRW:
    Stirbt ein Beamter während der Dienstreise, so ist die Dienstreise beendet.
    Anmerkung:
    Aber der Leichnam muss doch noch zurück transportiert werden, zählt das nicht mehr zur Dienstreise?

     
  • Ein Ehemann hat in der Regel seinen Wohnsitz dort, wo sich seine Familie befindet.
    (Urteil des RFH vom 10.03.1937, RStBl 1937 Seite 498, bestätigt durch Urteil des BFH vom 06.02.1985, BStBl 1985 II Seite 331)
     
  • Gesetz über die Anpassung von Versorgungsbezügen:
    Die einmalige Zahlung wird für jeden Berechtigten nur einmal gewährt.
    Anmerkung:
    Also ich hätte jetzt gedacht, eine Einmalzahlung sei ein laufender Bezug...

     
  • Ein Verschollener hat seinen Wohnsitz bei der Ehefrau.
    (Urteil des FG Düsseldorf vom 09.10.1957, EFG 1958 Seite 144)
     
  • § 1314 II BGB:
    Eine Ehe kann aufgehoben werden, wenn
    1. ein Ehegatte sich bei der Eheschliessung im Zustand der Bewusstlosigkeit befand;
    2. ein Ehegatte bei der Eheschliessung nicht gewusst hat, dass es sich um eine Eheschliessung handelt;
    Anmerkung:
    zu 1.) Im wahrsten Sinne vor den Altar geschleppt...
     
  • Bei zwanzigjähriger Verschollenheit kann grundsätzlich vermutet werden, dass die Ehegatten dauernd getrennt leben.
    (Urteil des FG Düsseldorf vom 01.10.1970, EFG 1971 Seite 133)
    Anmerkung:
    Aber nur wenn die Entfernung gross genug ist...

     
  • Eine getrennt lebende Ehefrau hat ihre Unterhaltsansprüche nicht dadurch verwirkt, weil sie dreimal mit einem Revolver (Kaliber 4mm) auf ihren Ehemann geschossen hat, wenn der Ehemann unmittelbar nach den Schüssen einen gelassenen Eindruck gemacht und sogar scherzend erklärt hat, dass er ein Projektil aus einer solch kleinkalibrigen Waffe mit den Zähnen auffange, was zeige, dass er den Vorfall nicht als gravierend angesehen habe.
    (Urteil des OLG Düsseldorf vom…)
    Anmerkung:
    Es gibt sie doch noch, wahre Überlebenskünstler (oder einfach nur schlecht gezielt).

     
  • Wird der verschollene Ehegatte für tot erklärt, so gilt der andere Ehegatte als verwitwet.
    (Urteil des BFH vom 17.12.1953, BStBl 1954 III Seite 78)

Montag, 12. März 2007

Nackte Tatsachen

Es ist schon echt verwunderlich, zu was manche Leute unter Alkoholeinfluss willens sind zu tun. Ein Beispiel dafür habe ich mal angehangen...

POL-W: 070312-9-SG Exhibitionist festgenommen

12.03.2007 - 17:12 Uhr, Polizei Wuppertal

Wuppertal (ots) - Am heutigen Mittag lief ein 51-jähriger Mann im alkoholisierten Zustand durch den Walder Stadtpark in Solingen. Hierbei zeigte der polizeilich bekannte Solinger sein Genital aus der geöffneten Hose und versuchte am selbigen herum zu manipulieren. Mehrere Zeugen beobachteten das unsittliche Treiben und verständigten die Polizei. Die Person wurde angetroffen und dem Gewahrsam zwecks Ausnüchterung zugeführt.

Sonntag, 11. März 2007

Die Stunde der Wahrheit I

So, es ist geschafft... die ersten drei Klausuren sind geschrieben, VWL&BWL, EDV und Recht.

Angefangen hat alles um 9.00 Uhr mit der VWL & BWL-Klausur. Nach dem wir die Blätter umdrehen durften und ich die erste Aufgabe gelesen habe, fiel mir schon mal ein Stein vom Herz... es werden schon mal nicht 0 Punkte... Auch der weitere Verlauf der Klausur hat mich sehr überrascht. Ich habe mir alles schwerer vorgestellt, aber es war keine Aufgabe dabei wo ich nichts zu wusste. Nach 1 1/2 Stunden war die erste Klausur dann auch geschafft und wir hatten eine halbe Stunde um uns ein bisschen zu erholen.

Um 11.00 Uhr ging es dann pünktlich weiter mit Recht. Hier lief es nicht ganz sooo toll. Nach einem guten Start kamen mir dann doch ziemlich schnell Zweifel, ob meine Antworten ausführlich genug sind und ob meine Zitate auch alle richtig waren. Nach dem ich dann bei den meisten Antworten am Schluss noch was ergänzt habe, hier ein Sternchen und da den Hinweis “siehe nächste Seite” gemacht habe, war ich dann nach 1 1/2 Stunden fertig, mit der Klausur und den Nerven. Nervenaufreibend war dann der Vergleich einer Lösungen in der Pause und die anschliessende Klärung durch den Dozenten. (hier der Fall)

Nach dem wir die Pause hinter uns gebracht haben, ging es um 13.00 Uhr an das schöne Fach EDV. Die Aufgaben waren alles in allem sehr praxisorientiert und, meiner Meinung nach, sehr gut zu lösen. Kleinere Probleme brachten die letzten beiden Aufgaben (Erstellung eines Programmablaufplans und die Einordnung des Datenschutzbeauftragten in die Betriebshierarchie) für die ich allerdings dann auch eine halbe Stunde Zeit hatte.

Alles in allem denke ich, das die Klausuren ganz gut gelaufen sind. Das Ziel sind ja schliesslich nicht 100 Punkte, sondern 50+x (wobei x >= 0 sein muss). Alles was darüber liegt, ist herzlich
willkommen...

Jetzt heisst es warten, am 25.04.2007 gibts die Ergebnisse.

Samstag, 10. März 2007

Schule, Bildung für die Zukunft

Alle Schüler, sind immer am meckern, wie schlimm die Schule ist. “Das brauchen wir doch eh nie!” “Wozu lernen wir das überhaupt?” sind die gängigsten Äusserungen...

Also ich war heute ganz froh in der Schule ein bisschen was zu lernen, “was man später eh nie wieder braucht”...

Die Rede ist von dem wunderschönen Fach Sozialwissenschaften (kurz SoWi). Damals hätte ich nicht gedacht, das ich noch mal sowas wie Konjunkturzyklus, Magisches Vier- und Sechseck und Angebot und Nachfrage brauchen werde, aber wie einem das Leben so spielt...

erstens kommt es anders, zweitens als man denkt...

So lehrte es mich der Bilanzbuchhalter-Lehrgang, den ich momentan besuche.

Alle jemals in SoWi gelernten Begriffe, die auch nur ansatzweise mit Wirtschaft zu tun haben, sind mir während des Kurses wieder über den Weg gelaufen. So war es beim Lernen eine schöne Erleichterung, die verschiedenen Phasen der Konjunktur, das Magische Vier- und/oder Sechseck und noch einige andere Sachen nicht mehr so lernen zu müssen.

Es ist halt doch was hängen geblieben.

Und morgen ist es dann auch soweit... die ersten drei Klausuren sind fällig, VWL & BWL, EDV und Recht.

Mal schauen was der Tag so bringt...

Samstag, 24. Februar 2007

Urlaub mal anders...

Manche Leute haben schon seltsame Einfälle. Wer hier wohl für einen Urlaub begeistert werden soll...?

Freitag, 18. Februar 2007

Ohne Worte

Freitag, 02. Februar 2007

Anschnallen ist was für Angsthasen

Wer glaubt Anschnallen ist nur etwas für Angsthasen, den lehrt eine Zeitstudie über die letzte Sekunde bei einem Frontalaufprall mit 80 km/h das Fürchten:

1,0 sek: Starr vor Schreck springen Sie auf die Bremse, ein Ausweichen ist nicht mehr möglich.

0,9 sek: Sie umklammern krampfhaft das Lenkrad und die Fingergelenke werden weiß.

0,8 sek: Noch zirka 30 cm bis zum Aufprall.

0,7 sek: Frontalaufprall - die Stoßstange beginnt, in das Fahrzeug einzudringen.

0,6 sek: Ihr Körper wird mit 80 km/h nach vorne geschleudert. Sie haben nun ein Gewicht von 3 t und werden mit 20-facher Schwerkraft aus dem Sitz gehebelt. Ihre Beine brechen an den Kniegelenken. Ihr Bremsfuß drückt sich in das Becken, und es bricht.

0,5 sek: Ihr Körper löst sich mit verspanntem Nacken und starr aufgerichtetem Kopf aus dem Sitz, die gebrochenen Kniegelenke bohren sich in das Armaturenbrett und deformieren es. Das Lenkrad verbiegt sich unter dem Druck ihrer Hände.

0,4 sek: Ihr Auto ist nun um zirka 60 cm kürzer. Ihr Fahrzeug beginnt anzuhalten, Sie jedoch bewegen sich noch immer mit 80 km/h ihrem Lenkrad entgegen.

0,3 sek: Ihre Hände sind am Lenkrad verkrallt, die Daumen brechen, es folgen Gelenke und Unterarme. Schliesslich bohrt sich das Lenkrad und Lenksäule in ihren Brustkorb. Die Lunge wird perforiert und die Arterien werden zerfetzt.

0,2 sek: Ihre Füße werden aus den Schuhen gerissen und der Kopf prallt gegen die Windschutzscheibe. Bisher hatten Sie noch keine Zeit zu Schreien. Sie werden auch nie mehr dazukommen.

0,1 sek: Das Fahrzeug vollbringt seine letzte Deformation und Ihr Oberkörper wird unbarmherzig gegen Lenksäule und Armaturen gepreßt. Ein Blutschwall bricht aus ihrem Mund und Ohren. Der Schock löst einen Herzstillstand aus.

0,0 sek: Sie sind tot.

 

aus Der Falter von Manfred Jurkowski

Freitag, 19. Januar 2007

Luecke auf der Karte

Und ich dache immer es gäbe keine Luecken mehr auf der Landkarte..

Einfach mal bei Goggle Earth die Koordinate

„30°04'59.63" N 97°08'30.35" W“

eingeben... und siehe da, eine LUECKE...

Donnerstag, 11. Januar 2007

Mobbing, so was soll es geben…

Mobbing (engl. mobbing; mob: Meute, Gesindel, Pöbel, Bande; oder to mob: anpöbeln, angreifen, über jemanden herfallen) ist Schikane, Intrige und Psychoterror in Organisationen, insbesondere am Arbeitsplatz und in Schulen. Mobbing am Arbeitsplatz betrifft einen großen Teil der erwerbstätigen Bevölkerung in unserer Gesellschaft. Die Folgen von Mobbing am Arbeitsplatz betreffen nicht nur die Opfer, sondern richten auch ökonomischen Schaden auf betrieblicher und gesellschaftlicher Ebene an.

…So Fälle soll es wirklich geben, nicht das ich jetzt jemanden oder etwas Spezielles im Kopf habe…;-)

Montag, 01. Januar 2007

Jahresrückblick 2006

Das Jahr 2006 ist vorbei, wie ich finde wieder viel zu schnell.

Für mich war das Jahr 2006 ein eher hektisches und anstrengendes Jahr. Der Lehrgang zum Bilanzbuchhalter fing an (damit auch der Lernstress) und Krankheits- und Todesfälle machten das Jahr und vor allem das Jahresende zu einem eher bescheidenen Jahr.

Das Jahr hat aber auch positive Seiten, die Fußball-WM im eigenen Land, Glück in der Liebe und vor allem neue Freundschaften.

Nun ist darauf zu warten, was mich im folgenden Jahr erwartet.

Eins ist gewiss, es wird stressig, sehr stressig. In 2 Monaten und 11 Tagen sind die ersten Prüfungen für den Bilanzbuchhalter fällig, weitere folgen über das gesamte Jahr verteilt.

Was sonst noch so geschah:

  • Wie jedes Jahr treten auch zu Beginn des Jahres 2006 wieder einige Gesetzesänderungen in Kraft.
  • Beim Einsturz einer Eishalle in Bad Reichenhall sterben 15 Menschen.
  • Johannes Rau starb im Alter von 75 Jahren.
  • Die Vogelgrippe ( Virus H5N1 ) erreicht Deutschland.
  • Slobodan Milošević stirbt in Den Haag.
  • Totale Sonnenfinsternis am 29. März.
  • Dieser Blog wird ins Leben gerufen
  • Braunbär „Bruno“ wird erschossen.
  • Fußball-WM in Deutschland
  • Natascha Kampusch ist acht Jahre nach ihrer Entführung die Flucht gelungen.
  • Transrapid-Unfall im Emsland. 23 Tote.
  • Saddam Hussein wird hingerichtet.

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