Und schon ist es vorbei, das Jahr 2007.
Das Jahr 2007 war für mich ein Jahr, welches ich so schnell nicht vergessen werde. Geprägt von Fehlentscheidungen, Trauer und Enttäuschung aber auch von Glück und Erfolgen.
Um bei den positiven Dingen im Jahr zu bleiben... ich bin Bilanzbuchhalter!
Ein Satz voller Widersprüche
Das deutsche Steuerrecht ist mit das umfangreichste auf der Welt, aber selten gibt es auch so viele Wiedersprüche oder skurrile Rechtsauffassungen auf einem Rechtsgebiet wie in unserem. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Diskussion um die Senkung des Umsatzsteuersatzes bei Medikamenten und / oder die Abschaffung des ermäßigten Steuersatzes.
In der Pfalz ticken die Uhren anders...
Nicht nur die Art der Menschen zu leben sondern auch die Art zu essen und zu trinken sind mit der hiesigen nicht zu vergleichen...
Alles in allem war es ein schöner Aufenthalt, mit viel Landschaft und Kultur, z.B. der Besuch des Hambacher Schlosses.
Da kommt man nichts ahnend aus der Kanzlei und was sieht man... eine Beule im frisch reparierten Auto... genau an der gleichen Stelle... Fahrerflucht...
Wenn man schon nicht aus- oder einparken kann, dann sollte man sich einfach eine riesige Parklücke nehmen und nicht einfach die nächste Beste und wenn man sich das nicht eingestehen kann, dann sollte man wenigstens genug Rückgrat haben und einen herbeigeführten Schaden an der richtigen Stelle zu melden...
Da dies natürlich nicht geschehen ist, bleibe ich auf dem Schaden von ca. € 1.500,- selber sitzen...
Nach langem und gespanntem warten auf die Ergebnisse der letzten vier Klausuren steht nun fest, das ich zur mündlichen Prüfung am 17.11.2007 zugelassen bin...
Man denkt an nichts böses und plötzlich macht es “bums” und es ist passiert...
Ich hätte nie gedacht, das es mich mal in ein 5736 Seelenstädchen verschlagen würde, aber zum lernen war es fast ideal.
Die Rede ist von Bad Marienberg, einem kleinen Kurort im Westerwald.
Hier fand in der 31. Kalenderwoche der Intensivlehrgang für die Bilanzbuchhalterprüfung statt. Die Anreise war Sonntagnachmittag. Nach dem wir unsere Taschen und Gesetze in die Zimmer im Gästehaus des Europahauses geräumt hatten erkundeten wir erst mal die Gegend.
Manchmal bringt die Liebe einen Menschen dazu, Sachen zu machen die nicht im Sinne des Erfinders sind.
So geschehen in der Nacht vom 17.07. auf den 18.07.2007.
Abends (oder für manche Leute auch nachts) klingelte das Handy. Nach dem Abheben meldet sich eine weibliche Stimme die fragte warum ich denn noch wach sei, dann folgte Rauschen und das Gespräch war beendet.
Manche Leute machen sich einen tierischen Spaß daraus, anderen Leuten Streiche zu spielen oder sie zu veräppeln. Es ist ja auch lustig, den Deckel vom Salzstreuer locker zu machen, Senf an die Haustürklinke zu schmieren oder einfach nur wen aufs Glatteis zu führen, aber es gibt Grenzen.
... zweitens als man denkt.
Wenn man von einem Menschen total fasziniert ist und man über Tage hinweg Stunde um Stunde mit diesem Menschen über so ziemlich alles erdenkliche redet, dann überkommt einen schnell das Gefühl, das man etwas für diese Person empfindet.
Doch was, wenn man in diesen Gesprächen Sachen erfährt, die man so eigentlich gar nicht hätte erfahren wollen, wenn man vom Verhalten dieser Person im nachhinein (negativ) überrascht ist?